Onleihe E-Books
Kinder
Jugend
Erwachsene
CD, DVD & Co.
Schule & Lernen
Lesetipps
Suchen und Finden
Konto verlängern
neu im Bestand
aktuelle Termine
Archiv
Café & Terrasse
Serviceangebote
Computer & Kopierer
Bücherei-Team
Geschichte
Umbau
Links
Regeln
Rundgang
english,francais, türkçe
Adresse & Öffnungszeiten
Anfahrt
Mail an uns
Newsletter
Impressum Datenschutz

Am Freitag, 22. Oktober 2004 ging es für die Zuschauer auf eine Reise nach Afrika mit Kobna Anan

Diese Veranstaltung fand im Rahmen des Projekts Kinderliteraturtage der Kulturregion Heilbronn statt. Unter dem Motto "Afrika entdecken, Welten erschließen" gibt es in Neckarwestheim verschiedene Aktionen gemeinsam mit Ortsbücherei, Kindergärten und der Grundschule.

Projekt Welten erschließen der Kulturregion Heilbronn
"Kleine Afrika-Künstler aus den Kindergärten stellen in der Neckarwestheimer Bücherei aus: Die Kinder können sogar Suaheli
Was ihnen alles zum Thema Afrika eingefallen ist, zeigen die Kinder der drei kommunalen Kindergärten Neckarwestheims derzeit in der Ortsbücherei.
Im Rahmen der Kinderliteraturwochen der Kulturregion Heilbronn haben sich die Drei- bis Sechsjährigen mit dem Buch "Was macht ein Bär in Afrika?" befasst. Ein bisschen Suaheli können sie schon. "Tembo" heißt Elefant und "Simba" Löwe. Das haben die Kinder bei der Beschäftigung mit dem Buben Meto gelernt, der in dem Bilderbuch von Setoni Ichikawa einem Touristen-Mädchen den vergessenen Teddy ans Flugzeug bringt und unterwegs viele Tiere trifft.
Aus dieser Begegnung mit dem Schwarzen Kontinent haben die Kleinen in ihren Gruppen ihre Eindrücke künstlerisch verarbeitet und die Ergebnisse jetzt im Ratssaal den anderen Kindern und den Büchereileiterinnen Eva Lürkens und Regina Gobert vorgestellt. So zeigten Sina und Carolin aus dem Kindergarten Reblandstraße eine Kollage aus Illustrierten-Fotos mit Menschen aus Afrika, die sie zu einer großen Landkarte des Kontinents zusammengeklebt hatten. Bujana aus dem Kindergarten Trollingerweg hatte eine ganze Mappe Buntstiftzeichnungen ihrer Gruppe mitgebracht, die etwa eine Giraffe oder den verlorenen Touri-Teddy zeigen. Und im Sperlingweg wurden aus Ton Gegenstände, Menschen und Tiere gefertigt, die Jonas und Vivian vorstellten. "Wir hätten nicht gedacht, dass so viele tolle Sachen rauskommen", freute sich Regina Gobert. Und damit sich alle an die Geschichte von Meto und dem Teddy erinnern konnten, las die Erzieherin Carmen Theodorou sie noch einmal vor und zeigte die Bilder des Buches." (uhm)
Quelle: Heilbronner Stimme

Vormittagsveranstaltung mit den Grundschulklassen:
" „Jeder, der hungrig ist, soll mir das schönste Lächeln zeigen“, sagt der Mann mit der tiefdunklen Haut. Dann taucht der Ghanaer Kobna Anan die Kelle in den großen Topf und schöpft eine Portion Reis mit Hähnchenfleisch ins Plastikgefäß. Im Rahmen der Reihe „Welten erschließen“ der Kinderliteratur-Wochen der Kulturregion Heilbronn hat der ehrenamtliche Kulturbotschafter seines Landes in der Neckarwestheimer Grundschule die Mädchen und Jungen am Freitag mit der Kultur und dem Essen seines Kontinents bekannt gemacht. „Ganz arg lecker“ hat die achtjährige Sabrina den „Joloff“ gefunden und sortiert mit der Gabel auseinander, was da alles drin war: Reis, diagnostiziert sie, Ananas, Bohnen „und vielleicht Curry“. Das Gericht hat Anans Frau Mansa im Koch-Anhänger zubereitet, den das Ehepaar überall hin hinter seinem Wohnwagen herschleppt. Mit diesem Gericht wollen die beiden ihrem Publikum – Schülern, aber auch Erwachsenen – ihre afrikanische Heimat auch sinnlich nahe bringen. Vermittelt hat Anan den Neckarwestheimer Grundschülern auch, wie ihre Altersgenossen in einem afrikanischen Dorf leben. Dazu hat er eine Wohnhütte aufgebaut, singt mit den Kindern Lieder aus seiner Heimat, führt Tänze vor und liest aus seinem selbst geschriebenen Märchen „Das Lied der bunten Vögel“ (das Buch und die Kassette sind in der Bücherei ausleihbar). Und zu dem Märchen malen die Kinder dann ein Bild. „Ein Haus, wo der Bauer davor steht, der hat die Vögel gefüttert“ berichtet Julia. Und die Vögel waren rot, grün, blau, weiß und gelb“ kann sich Patrick noch erinnern. Was Kobna Anan vermitteln will, ist das Lebensgefühl der Bewohner des „Schwarzen Kontinents“. Sie sind sehr gastfreundlich, sehen einen Fremden immer freundlich an, sind mit der Natur verbunden. Und noch ein Anliegen hat der Ghanaer: Er will die Menschen einander näher bringen. Zum ersten Mal entdeckt hat Anan, dass die Europäer eigentlich wenig über seinen Kontinent wissen, hat er während seines Theaterpraktikums an der Hamburgischen Staatsoper, damals unter Rolf Liebermann. Das brachte ihn auf den Gedanken, ihnen sein Afrika so darzustellen, wie er es selbst erlebt hat und noch erlebt. Mit einer einmaligen Starthilfe des Auswärtigen Amtes begann er 1978, durch die damalige Bundesrepublik zu touren, zunächst Vorstellungen für Erwachsene, später auch für Kinder zu geben. Vor sechs Jahren ernannte ihn seine Regierung zum ehrenamtlichen Kulturbotschafter Ghanas. Im Rahmen der Kinderliteratur-Wochen der Kulturregion Heilbronn hatte die Neckarwestheimer Ortsbücherei den Mann mit der sanften Stimme eingeladen und dann auch mit der Grundschule die imaginäre Reise in ein afrikanisches Dorf organisiert. Am Abend stellte Anan seinen Kontinent, ebenfalls mit Tanz, Gesang und Lesung und natürlich Joloff-Essen den Erwachsenen vor. Wenn’s in Deutschland kalt wird, kehren Kobna und Mansa Anan in ihre ghanaische Heimat zurück. Von Frühjahr bis Herbst aber leben sie in Deutschland, in Horb-Altheim. Meistens aber doch im Wohnwagen mit dem Koch-Anhänger." (uhm)
Quelle: Heilbronner Stimme


2004 Afrika

Zu Gast in Afrika mit Kulturbotschafter Kobna Anan


2005 Shakespeare <

2005 Backhauslesung >

Startseite | Kontakt