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Am Freitag, den 17. Juni 2005 fand - bereits zum zweiten Mal- am Cetoner Platz ein unterhaltsamer Abend mit Geschichten, Live- Musik und nicht zuletzt mit original "Backhaus-Essen" statt; eine gemeinsame Veranstaltung von Ortsbücherei und Landfrauen.

Die Heilbronner Stimme schrieb:
"Während sich die Zuhörer rund um den Schafhausbrunnen auf dem Cetoner Platz über schwäbische Dorfgeschichten amüsierten, bräunten im Backhaus schon die Pizzen. Zum zweiten Mal hatten die Neckarwestheimer Ortsbücherei und die Landfrauen zur Backhauslesung geladen und fanden damit viel Anklang. Dem dicken König Friedrich I. von Württemberg sei Dank. Er hatte anno 1808 den Dörfern seines Reiches den Bau von Backhäusern verordnet. Eins von den dreien, die damals in Neckarwestheim gebaut wurden, ist noch übrig, wird von den Landfrauen gepflegt und geschmückt und bei besonderen Gelegenheiten auch angeheizt.

Das ist eine Kunst, die es wert ist, erhalten und weitergegeben zu werden, befand hinterher Eva Lürkens von der Ortsbücherei. Ein Ort für eine gemütliche Hocketse ist der ehemalige Schafhausplatz, der seit 1997 den Namen der französischen Partnergemeinde trägt, allemal. In diesem Jahr war die Backhauslesung nicht einem einzelnen Autoren gewidmet, sondern dem weiten Thema Dorfgeschichten.

Landfrauen und Mitarbeiterinnen der Bücherei wechselten sich beim Vortrag lustiger Geschichten aus Neckarwestheim und anderen Orten schwäbisch-fränkischer Zunge ab. Wer’s noch nicht gewusst haben sollte, dem wurde klar, warum die Neckarwestheimer den Spitznamen „Säubohnewölf“ tragen, Ute Schumacher und Waltraud Mahr von den Landfrauen trugen Gedichte des Neckarwestheimer Dorfpoeten Wilhelm Kröz vor, der zwischen 1873 und 1951 im Ort gelebt hat und als wahrhaft großer Dichter galt mit einer Scheitelhöhe von 1,92 Metern.

Dem aus Heimsheim stammenden Sammler von Dorfgeschichten, Imanuel Stutzmann, widmeten sich Esther Rosenberger-Feil und Monika Gehrig.

Heimat- und Volkslieder, auch zum Mitsingen, trug das erst tags zuvor so benannte Trio „Dreiklang“ aus Nordheim vor, bestehend aus der Sopranistin Andrea Jordan, Gabriele Jörger und ihrem Mann Markus an der Gitarre, der sein Brot als Bauamtsleiter im Neckarwestheimer Rathaus verdient.

Vom Neckarwestheimer Heimatlied, das der ehemalige Gemeinderat und HSt-Mitarbeiter Rudolf Schwarzer gedichtet und Schulleiter Alfred Lell vertont hat, bis zum erzgebirgischen Feierabendlied von Anton Günther reichte die Palette.

Zum Schluss kamen die drei auf das zurück, was ihnen noch mehr liegt: Gospels und neuzeitliche Schlager.

Zu rotem und weißem Wein reichten die Landfrauen knusprige Pizza und Brote mit Backsteinkäs’. Das Feuer im Backhaus hatten sie so geschickt in Gang gehalten, dass es auch zur zweiten „Bachet“ aushielt.

Die über 50 Zuhörerinnen und Zuhörer fanden die Atmosphäre so gemütlich, dass sie sich auch von der hereinbrechenden Nacht und leichtem Nieselregen nicht abhalten ließen, an den Biertischgarnituren weiter zu plaudern.

In spätestens zwei Jahren, so versicherten Eva Lürkens und Landfrauen-Chefin Monika Rieker übereinstimmend, soll’s rund um den Schafhausbrunnen und im Backhaus wieder lebendig werden." (uhm)

Quelle: Heilbronner Stimme


2005 Backhauslesung

Die zweite Backhauslesung mit Bücherei und Landfrauen


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