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Am Sonntag, 12. März 2006 öffnete die Bücherei ihre Türen! Es war ein toller Nachmittag für die ganze Familie!

„Die Leute waren total happy“, resümierte Mitleiterin Regina Gobert den ersten Familiensonntag in der Neckarwestheimer Ortsbücherei. Rund 150 Menschen, vom Kindergartenkind bis zum Greis, waren gekommen, sich über das Angebot der Gemeindeeinrichtung zu informieren und gemütlich Kaffee zu trinken und Kuchen zu essen.
Lesen, sagt der vierjährige Simon, kann er noch nicht so gut. Aber eine Fähigkeit hat er doch: „Ich kann schon bissle pfeifen“. Unter den Arm hat er sich ein Buch mit Comics von Donald Duck geklemmt. Da muss man nicht unbedingt lesen können. Eigentlich will er den Band für immer mit nach Hause nehmen – „ich bezahl’s auch“ - aber die Mama erklärt ihm, dass man in der Ortsbücherei nur leihen kann.
Die Räume waren bei weitem zu eng, um des Andrangs von Besuchern Herr zu werden, zumal auch in jedem freien Eck noch Tische, Stühle und Bierbänke aufgestellt waren. Da konnten sich die Besucher draußen auf dem Marktplatz mit Kaffee von der Bücherei und Kuchen, Torten und Waffeln von der katholischen Kirchengemeinde eindecken und mitten unter einer Unmenge Lesestoff einen gemütlichen Nachmittag verbringen.
Das war auch, so Eva Lürkens, der Sinn des ersten Familientages. Die Bücherei wollte in ihre Räume einladen an einem Tag, an dem die ganze Familie beisammen ist, denn das Angebot an Lesestoff richtet sich an Jung und Alt.
Auch Erwin Hartmann, 82, geht ab und zu in die Bücherei, wie er erzählt. Ab und zu leihe er sich einen Krimi oder einen Roman aus, aber auch Bände über Landschafen oder Länder wisse er zu schätzen. Ebenfalls als regelmäßigen Gast outet sich Lars Keller. Das Interesse des 32-Jährigen gilt Sachbüchern, vor allem über die Themen Eisenbahn und Geschichte. Unter den Rathaus-Arkaden friert Maria Scherbring. Zusammen mit anderen Frauen verkauft sie selbstgebackene Torten, Kuchen und Waffeln- trotz Fastenzeit. Immerhin aber für einen guten Zweck: der Erlös geht nach Brasilien, wo die Ordensschwester Hildegunda einem Kinderheim in São Paulo vorsteht. Der Kontakt kam über den Missionsausschuss der Lauffener Kirchengemeinde zustande, erzählt die Kirchengemeinderätin und freut sich über den guten Umsatz.
Auch der Katholik Bruno Härle macht sich kein Gewissen daraus, in der Fastenzeit Torte und Kuchen zu essen. Er verzichte dafür auf Tabak und Alkohol. Einen praktischen Nutzen hat für ihn der Besuch in der Bücherei gehabt. Er muss sich nicht mehr das Hirn zermartern, was „Atoac“ bedeutet, Ein Blick in eines der Lexika hat ihn darüber belehrt, dass es sich dabei um ein System zur Beschriftung von Mini-Discs handelt.
Für die Kinder, die in großer Zahl in die Bücherei gekommen waren, spielten im Ratsaal die Brüder Michael und Rainer Gödde vom Theater "Mika und Rino" die spannende, nur ein kleines bisschen gruselige Geschichte von den Gespensterjägern auf einem dusteren Dachboden. Viel Spaß hatten die Kleinen auch beim Kinderschminken mit Frau Stürtz von der Agentur "Kivents", und natürlich auch an den kunstvoll geschlungenen Luftballon-Tieren aus der Hand des Asperger Zauberers Thomas Erichsen.
Am Ende war das Neckarwestheimer Büchereiteam davon überzeugt, dass es einen solchen Familientag „sicherlich mal wieder“ geben wird."(uhm)
Quelle: Heilbronner Stimme


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