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Burgen, Schlösser, Wehranlagen

"Burgen, Schlösser, Wehranlagen" in Neckarwestheim eröffnet

"Nach dem Wein sind jetzt Wehranlagen, Burgen und Schlösser im Unterland an der Reihe. Mit Gruselgeschichten aus alten Gemäuern hat die Kulturregion Heilbronn im Gewölbekeller des Neckarwestheimer Schlosses Liebenstein die diesjährige Saison eröffnet. In 21 Kommunen soll durch eine Reihe von Veranstaltungen die Geschichte der Landschaft verstärkt ins Gedächtnis gerufen werden.
Von Eppingen bis Öhringen, von Jagsthausen bis Neckarwestheim werden im Sommer und Herbst ein Vielfalt von Veranstaltungen dafür sorgen, dass Schlösser, Burgen und Wehranlagen mit ihrer Ereignis reichen Vergangenheit neu ins Bewusstsein gerückt werden, sagte der Vorsitzende des Lenkungsausschusses, Jagsthausens Bürgermeister Roland Halter. Dass die Eröffnungsveranstaltung zu der Kultur-Reihe ins Renaissance-Schloss Liebenstein gelegt wurde, machte Neckarwestheims Bürgermeister Mario Dürr stolz. Dieses Schloss sei „per se Kultur in Reinkultur“.
Zur Einstimmung in sagenhaftes Geschehen auf alten Burgen und Schlössern luden der Schauspieler Björn Dömkes und der Musiker Mario Amati zu einer Gruselreise zu muffigen Mauern und gespenstischen Gewölben ein. Ludwig Uhlands „Des Sängers Fluch“ ließ die geladenen Gäste genauso erschauern wie die sadistische Erzählung „Das Fass Amontillado“ von Edgar Allan Poe. Auch Schloss Liebenstein selbst hat Geisterhaftes zu bieten: Hier soll einst der „Graf Bartscherer“ umgegangen sein, der Geist eines offenbar menschenschinderischen Vertreters der Sippe von Liebenstein.
Kulturabende, Wanderungen, Schloss- und Stadtführungen, Theaterspiele und Konzerte werden in den dieses Jahr 21 Teilnehmer-Gemeinden im Stadt- und Landkreis Heilbronn und im Hohenlohekreis angeboten. In der Eröffnungsgemeinde Neckarwestheim wird sich fast alles um Schloss Liebenstein drehen. Die Grundschule erarbeitet ein Singspiel mit dem Titel „Bruderfehde auf Liebenstein“, das am 12. Juli im Burggraben aufgeführt wird. Am 30. Juli wird der Öffentlichkeit der Historische Rundweg durch den Ort vorgestellt.
Das Schloss Liebenstein hat, wie Bürgermeister Dürr erzählte, im Lauf seiner Geschichte dreimal den Besitzer gewechselt. Die Liebensteiner verkauften die Anlage am Ende des 17. Jahrhunderts an das Haus Württemberg, das es seinerseits in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts an die Gemeinde Neckarwestheim veräußerte. Die mit Mehrheitsbeteiligung der Kommune gegründete Kommanditgesellschaft bemühe sich seither, im Schlossareal wirtschaftliche Nutzung durch das Hotel und den Golfplatz und die Erhaltung eines historischen Denkmals unter einen Hut zu bringen.
Die Kulturregion Heilbronn ist en lockerer Zusammenschluss von Städten und Gemeinden im Unterland und in Hohenlohe. Ein Lenkungsausschuss, dem der Jagsthausener Bürgermeister Roland Halter vorsteht, beschließt jährlich ein Schwerpunktthema, an dem sich die einzelnen Gemeinden je nach Interesse beteiligen können. Im vergangenen Jahr hatten sich nach Auskunft von Geschäftsführer Thomas Schick 28 Kommunen zum Thema Kultur und Wein beteiligt; in diesem Jahr sind es 21." (uhm)


2006 Burgen, Schlösser, Wehranlagen


2006 Familiensonntag <

2006 Tango-Kabarett >

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