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Internet-Tag 21. April 2012

Hier geht's zum Ehrenkodex, den Berichten sowie dem Bericht der Heilbronner Stimme. Jugendromane und Ratgeber zum Thema Internet und Facebook gibt's hier.


Ehrenkodex

Verhaltensregeln in Facebook

Erarbeitet von Jugendlichen im Workshop "Chatten-Posten-Liken"
Informieren über die Privatsphäre-Einstellungen und Kontoeinstellungen auf FacebookWie gut kenne ich wen und wem möchte ich etwas mitteilen -> „Freunde“ in Listen einteilenPrivatsphäre-Einstellungen anpassen

ÜberprüfenWie poste ich?Sich fragen, ob man morgen noch zu der Aussage/demPost/dem Foto von heute stehen würde…

-> Erst denken, dann schreiben! Fair Post!Rücksichtnahme auf private Rechte von anderen (nicht nurFreunde)Streitigkeiten nicht öffentlich austragenÖfter mal etwas melden -> Zivilcourage auch in Facebook

zeigen









Fazit: Soziale Kontakte nicht nur in FB, sondern auch real pflegen!




Berichte zum Internet-Tag:

Facebook, eine „Smalltalk-Party“?

Ganz im Zeichen des Internetzeitalters konnten sich alle Interessierten von 8 bis 88 am letzten Samstag umfangreich informieren. Jugendhaus und MEDIENWELT hatten dazu eingeladen. Die neue Reblandhalle bot den Platz, auch für parallel stattfindende Angebote sowie das nötige Equipment.
Begrüßt und offiziell eröffnet wurde dieser Tag von Bürgermeister Mario Dürr, der trotz sehr guter Netz-Kenntnisse aufmerksam dem Vortrag von Referent Aytekin Celik folgte.
Die Entstehung des Internets, die Entstehung von Facebook boten die wissenswerte Grundlage für die überzeugende Präsentation des Themas für die Eltern oder Pädagogen. 
Die Idee einer hauptsächlich positiv gestimmten - nicht zu tiefgehenden – Kommunikation  liegt diesem sozialen Netzwerk zugrunde, die Inhalte sind ähnlich wie auf einer großen Stehparty. Besser unverbindlich und nicht zu tiefgehend, keine Beleidigungen, No-go-Themen auslassen.
Doch wäre es so zu einfach gedacht und ist Theorie. Es fehlt leider oft an dem Bewusstsein, was mit den eigenen Daten passieren kann oder auch dass man bei Facebook mit der Zustimmung zur Veröffentlichung seines  Fotos sämtliche Nutzungsrechte an das soziale Netzwerk dafür abgibt. Diffamierungen, Verleumdungen kommen vor, wenig kann später dagegen gemacht werden, da die Informationen sehr schnell und sehr weit verbreitet werden.
Die Annahme, dass das eigene Kind ja nicht in Facebook sei, stimmt leider oft nicht mit der Realität überein. Wir selbst haben das immer wieder feststellenmüssen. Umso wichtiger, als Eltern im Bilde zu sein. Verbieten bringt nicht unbedingt etwas. Nur informierte Eltern können kompetente und gute Begleiter ihrer Kinder und Jugendlichen auf ihrem Weg in die Medienlandschaft sein.
Die 8-12 Jährigen Teilnehmer des gleichzeitig nebenan stattfindenden Clown-Workshops hatten nicht nur sichtlich viel Spaß sondern erfuhren anhand professioneller Begleitung  viel über mögliche positive wie auch negative Erfahrungen im Netz. Das durften sie mit der ausgebildeten Expertin Martina Spröhnle auch den Eltern auf er Bühne unterhaltsam präsentieren und konnten dennoch spielerisch eine Menge davon für sich selbst profitieren. EL

Mach den FacebookCheck - Workshop für Jugendliche

Nerven dich nicht auch die unzähligen Spieleanfragen auf Facebook? Wurde über dich auch schon mal an einer Pinwand schlecht geredet? Findest du nicht auch, dass die Datenschutzbestimmungen bei Facebook viel zu unübersichtlich sind?

Diese Feststellungen und noch viele weitere haben Jugendliche beim Workshop "Mach den FacebookCheck - Posten-Chatten-Liken" getroffen. Bei einer von der Jugendpflegerin des Landkreises moderierten Zukunftswerkstatt konnten die Jugendlichen in der ersten Arbeitsphase mal so richtig motzen.
Wäre es nicht toll, wenn das Design von Facebook an deine momentane Stimmung anpassbar wäre? Wie wäre es, wenn man mit jedem "post" 1qm Regenwald retten könnte? Wie sieht denn für dich, ganz unabhängig von der Realisierbarkeit, das perfekte Facebook aus? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Teilnehmer in der zweiten Phase des Workshops.
Und die Herausforderung? In der dritten Phase zu umsetzbaren Regeln zu gelangen, mit denen alle Anwesenden einverstanden sind.
Nach dem Motto: "Erst denken, dann posten" waren sich alle einig, dass man sich bei jedem Kommentar, bei jeder Info, bei jedem Bild, das man Online stellt die Frage stellen sollte: Stehe ich auch morgen noch hinter meiner Aussage?
Oder sich vielleicht einfach mal einmal mehr mit seinen Freunden treffen, anstatt nur zu posten-chatten-liken!
Alle Teilnehmer erhielten am Ende ein Teilnahmezertifikat. Die Ergebnisse des Workshops, ein Ehrenkodex zum Verhalten in Facebook, wurden auf der Facebookseite des Jugendhauses veröffentlicht, ebenso wie auf der Homepage der Medienwelt Neckarwestheim. JR


Bericht der Heilbronner Stimme Zum Vergrößern bitte aufs Bild klicken


2012 Dirk Lornsen <

2012 Ritter Rost >

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